Philosophische Tagesmails

Von vorne LXXXV

Tagesmail - Freitag, den 08. November 2019

Von vorne LXXXV,

„Europa müsse seine militärische Souveränität wiedererlangen, forderte Macron. Die internationale Sicherheitslage und die aufstrebende Macht China hätten zu einer "außergewöhnlichen Schwäche Europas" geführt. "Wenn Europa sich nicht als Weltmacht sehen kann, wird es verschwinden", warnte Macron.“ (Berliner-Zeitung.de)

Während der Krieg gegen die Natur beendet werden müsste, eskaliert die nationale Kriegsbereitschaft in der Welt von Woche zu Woche. Schon steht die CDU-Vorsitzende Gewehr bei Fuß, um sich mit bellizistischer Entschlossenheit als Kanzlerkandidatin zu profilieren. Da darf die neue deutsche EU-Präsidentin nicht zurückstehen. Sie fordert: "Europa muss die Sprache der Macht lernen." (SPIEGEL.de)

Weltmacht oder Nichts: sind das die einzigen Alternativen, vor denen Europa steht? Ist Geschichte nur ein Faustkampf der Großen? Die Kleinen haben sich zu ducken, wenn die Wagenkolonnen der Starken vorbeipreschen?

Zuerst unterschlägt der deutsche Außenminister die amerikanischen Verdienste um die deutsche Einheit, dann feiert er mit seinem Kollegen aus Washington die gemeinsamen deutsch-amerikanischen Werte. Zuverlässig verliert er sich neu, um sich täglich neu zu er-finden. Aber nein, er ist kein Chamäleon.

„Der Farbwechsel dient bei Chamäleons nicht in erster Linie der Tarnung, sondern der Bereitschaft zur Balz.“

Maas balzt nicht, weder mit Lawrow, noch mit Pompeo, noch mit AKK. Er warnt. Unentwegt warnt er vor den Gefahren des irdischen Seins, die er aus der Flughöhe seiner Weltumrundungen gerade noch verschwommen wahrnehmen kann.

Nun also Frankreich und Deutschland, die sich bislang als herzinniges Machtduo in der Mitte Europas darstellten: plötzlich knirscht es hörbar in den Fugen. Zum ersten Mal widerspricht Merkel ihrem französischen Kollegen auf offener ...

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Von vorne LXXXIV

Tagesmail - Mittwoch, den 06. November 2019

Von vorne LXXXIV,

„zeitgleich warnen mehr als 11.000 Wissenschaftler, darunter rund 900 aus Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten "Klima-Notstand". Wenn sich das menschliche Verhalten beim Treibhausgasausstoß und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren nicht grundlegend und anhaltend verändere, sei "unsägliches menschliches Leid" nicht mehr zu verhindern, heißt es. "Wissenschaftler haben eine moralische Pflicht, die Menschheit vor jeglicher katastrophaler Bedrohung zu warnen", sagte Co-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney.“ (SPIEGEL.de)

Trumps endgültiger Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen wird von seinen biblischen Anhängern bejubelt: die Apokalypse, sie zeigt sich, sie steht schon vor der Tür. Herr komm, ach komme bald!

Seine biblischen Kohorten stehen umso getreuer zu ihm, je mehr die gottlose Welt ihn attackiert:

„Wer Nein zu Trump sagt, sagt Nein zu Gott.“ (WELT.de)

Wer das menschenfreundliche Klima zerstört, zerstört das Überleben der Menschheit und muss als Menschheitsverbrecher vor ein globales Tribunal.

Die westlichen Verbündeten Amerikas müssen sich von der Trump-Regierung lossagen, ihn vor aller Welt des Menschheitsverbrechens anklagen und ihn in Den Haag vor den Internationalen Gerichtshof stellen. Wer auch immer dort verurteilt wurde: im Vergleich mit Trump, dem Zerstörer der menschlichen Lebensgrundlagen, ist er ein Nichts. Es geht um Sein oder Nichtsein.

Das unsägliche menschliche Leid wartet nicht, an vielen Stellen des Globus hat es sein schreckliches Werk längst begonnen.

Aus Berlin kein Mucks. Eine Politik zur Ächtung des Präsidenten, zur Verhinderung des Undenkbaren, ist nicht erkennbar. Berlin ist tot. Das Land lässt sich von einem Mausoleum regieren.  

Begriffe sind verbraucht, Sprache ist tot, die Kunst des klaren Denkens ...

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Von vorne LXXXIII

Tagesmail - Montag, den 04. November 2019

Von vorne LXXXIII,

„Schon vorher, am Vorabend dieser Ereignisse, hatte ich die sowjetischen Truppen vor einem Eingreifen gewarnt: „Keinen Schritt. Sie bleiben, wo Sie sind.“ Das sollten die Deutschen selbst entscheiden. Und sie haben es getan. Auf dem Weg zu tief greifenden Reformen innerhalb des Landes haben wir unser Bestes getan, um unseren Planeten von der Bedrohung durch einen nuklearen Massenmord zu befreien. Unsere wirklichen Schritte in Richtung Abrüstung, eine offene Veränderung von tiefer Feindschaft zu guter Nachbarschaft erregten zuerst Überraschung, brachten dann die gegenseitigen Schritte unserer Partner im internationalen Bereich. Allmählich setzte sich zum ersten Mal seit vielen Jahren Vertrauen in den zwischenstaatlichen Beziehungen durch. Es bestand die Hoffnung, dass die Menschen ohne Krieg in gegenseitigem Respekt zusammenleben könnten.“ (WELT.de)

Die Stimme Gorbis kommt wie aus einer versunkenen Welt. Welcher amtierende Staatschef der Gegenwart könnte solche überwältigenden Worte finden?

„Eine offene Veränderung von tiefer Feindschaft zu guter Nachbarschaft erregten zuerst Überraschung, brachten dann die gegenseitigen Schritte unserer Partner im internationalen Bereich. Allmählich setzte sich zum ersten Mal seit vielen Jahren Vertrauen in den zwischenstaatlichen Beziehungen durch.“

Diese Sätze müssen in Stein gehauen, die unverrückbaren Leitplanken einer globalen Friedenspolitik sein, der Voraussetzung jeder ökologischen Eintracht mit der Natur. Welcher lebende Machthaber könnte solche Worte aussprechen, ohne ins Stammeln und Zittern zu geraten?

Gemessen an diesen kategorischen Friedensmaßnahmen müssen alle gegenwärtigen Staatenlenker erbleichen. Auch die deutsche Kanzlerin, die dem Frieden folgt, wenn er angesagt ist und ihn durch Stummheit und Lauheit verrät, wenn er verfemt wird. Nie wäre sie – die bei jenseitigen Glaubensbekenntnissen keine Probleme hat –, in der Lage, sich zu einem solch vitalen irdischen Credo zu bekennen. Sie bleibt die ...

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Von vorne LXXXII

Tagesmail - Freitag, den 01. November 2019

Von vorne LXXXII,

Künstler sind ästhetische Tiefenpsychologen. Wie ein Therapeut das untergründige Reich des Grauens eines Klienten in Augenschein nehmen muss, so macht sich der Schriftsteller auf den Weg, das verborgene Es seiner Gegenwart zu erkunden, um es eindringlich zu protokollieren.

Hier enden bereits die Gemeinsamkeiten – wenn man der herrschenden Kunsttheorie folgt. Denn während der Therapeut der bewusstwerdenden Devise folgt: wo Es war, soll Ich werden, um die Selbstheilung des Patienten anzuregen, will der Literat mit seinem Schreiben – welchem Zweck dienen?

Folgt man Jens Jessen in der ZEIT, darf Kunst keinem anderen Zweck dienen als – Kunst zu sein. Oder, wie die Franzosen seit Beginn des 19. Jahrhunderts deklarieren: Kunst muss l’art pour l’art, um ihrer selber willen sein:

„Die Pointe besteht darin, dass gerade die Abweichung von der Norm die Werke inspiriert und ihnen oft erst den Stachel und das Beunruhigende gibt, das es erlaubt, überhaupt von Kunst zu sprechen (im Unterschied zu einem Leitartikel oder einem Parteiprogramm). Die Selbstverständlichkeiten einer Gesellschaft nicht zu teilen ist Voraussetzung dafür, ihr etwas zu erzählen, was sie noch nicht weiß oder nicht wissen will. Auch reiner Amoralismus kann eine Qualität von Literatur sein. Warum? Nun, gerade weil sich die Gesellschaft keinen Amoralismus leisten kann und der Mensch in ihr nur als gezähmtes, beaufsichtigtes und gefesseltes Wesen vorkommen darf. Von dessen Freisetzung – sozusagen der Auswilderung – kann nur die Literatur erzählen. Es geht immer darum, ein Jenseits der alltäglichen Vorstellungen zu erobern. Die romantisch exaltierte Suche nach dem wahren Wort und der wahren Substanz der Dinge, die dem Normalmenschen verschlossen bleiben und sich nur dem Dichter-Seher erschließen, muss einem nicht sympathisch sein.“ (ZEIT.de)

Pardauz, schon ist die l’art pour l’art vom Tisch. Jessens Kunst folgt einem außerästhetischen Imperativ. Dem Imperativ, der Gesellschaft etwas ...

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Von vorne LXXXI

Tagesmail - Mittwoch, den 30. Oktober 2019

Von vorne LXXXI,

zuerst zittert die Regierung, dann stürzt sie vom Podium. Wann wird sie freiwillig das Feld räumen, bevor ein marodes Flugzeug vom Himmel fällt?

Mit Ablassgeldern will die Regierung zum klimatischen Wohlverhalten …, ja was? Anregen, nötigen, überlisten, nudgen, konditionieren? Von argumentieren, überzeugen – Säulen der Demokratie – ist nirgendwo die Rede.

Kommt‘s in den Talkshows ausnahmsweise zur Debatte, wird munter um Ablass gegen Ablass gefeischt. (Maischberger fällt schon mal aus – wegen Fußball. Plasberg fällt aus wegen – Herbstferien. Beruhigend, dass Politik sich nach deutschen Schulferien und Sportterminen richtet.)

„Im 15. Jahrhundert begann eine breit angelegte Kapitalisierung des Ablass. In einer Verbindung aus Seelsorge und moderner Finanztechnik verkaufte die Kirche das verbriefte Heil und stopfte auf diese Weise ihre Haushaltslöcher. Scharenweise erwarben die Menschen nicht bloß für sich selbst, sondern auch für ihre verstorbenen Angehörigen die heiß gehandelten Versicherungspapiere fürs Jenseits. Die katholische Lehre vom „Gnadenschatz“ erklärte die Kirche zum Verwalter des durch Christus gewirkten Verdienst-Pools, aus dem sie nach Gutdünken verteilen konnte. Was sie freilich nicht ohne Gegenleistung tat, die in guten Werken aber eben auch in einer Geldgabe bestehen konnte. „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“ (TAGESSPIEGEL.de)

Ursprünglich sollten gute Werke irdische Probleme lösen. Dann sollten sie keine Probleme mehr lösen, denn der Mensch wurde für inkompetent erklärt, sein irdisches Leben zu meistern. Gute Werke waren nur dazu da, um Gott für sich einzunehmen.

Schließlich wurden sie ganz gestrichen, denn mit Gott konnte man keinen Deal machen. Die guten Werke wurden zur schlimmsten Sünde erklärt.

Der Mensch durfte kein Gut-Werker mehr sein, sondern musste alles der Gnade des Höchsten überlassen. Aus Gutwerkern wurden Gutmenschen, die keine ...

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Von vorne LXXX

Tagesmail - Montag, den 28. Oktober 2019

Von vorne LXXX,

die deutsche Demokratie zerlegt sich nicht, sie war nie zusammengewachsen. Nur Wohlstand und die wohlwollende Rückkehr in den Kreis der Völker hatten die Konstruktion mit Nägeln und Schrauben notdürftig zusammengehalten.

Nun schwindet die Euphorie über die problemlos scheinende Rehabilitierung, es verblasst die Kontrastfolie des Weltkriegs, die führenden Vorbild-Demokratien zerlegen sich. Und sofort zeigt sich, dass die einheimische Demokratie nicht selbständig erarbeitet, sondern als Pflichtlektion eingepaukt wurde. Die Schüler wollen keine Musterschüler mehr sein, sie beginnen zu maulen und herumzupöbeln.

Alles, was der Belebung der Polis dient, wird als politisch korrekt und moralisch madig gemacht. Des Außengeleiteten wird man überdrüssig, das Autonome steht auf wackligen Beinen.

Carolin Emcke in der SZ: „All die vollmundigen Erklärungen und Maßnahmen gegen rechtsradikale, völkische Fanatiker nützen nichts, wenn gleichzeitig all jene Bürgerinnen und Bürger herablassend bespöttelt werden, für die Respekt vor anderen keine elitäre Zumutung, sondern eine soziale Selbstverständlichkeit bedeutet. Es ist trostlos, dass das Plädoyer für universale Menschenrechte, für rechtsstaatliche Institutionen und politische Vernunft mittlerweile als radikale, randständige Position gilt.“ (Sueddeutsche.de)

Der Zerfall einer Gesellschaft zeigt sich an ihren Rändern, beginnt aber stets in der Mitte der führenden Geister und Eliten. Die höheren Stände missbrauchen ihre überlegene Bildung, um ihre Urheberschaft des Missglückten zu verschleiern und die des Geglückten herauszustreichen.

Das war schon so bei der Reaktion der Weisen gegen die erste Empörungswelle der 68-er Rebellion. Ausgerechnet ein Altphilologe, Kenner der griechischen Urdemokratie, mokierte sich über den studentischen Ruf nach Demokratie – ein ...

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Von vorne LXXIX

Tagesmail - Freitag, den 25. Oktober 2019

Von vorne LXXIX,

wir haben ihn erreicht: den Singularitätspunkt. Lasst uns niederknien und Uns anbeten. Die Fortzeugung der Menschheit durch biologische Kinder ist passé.

Kinder ähneln uns viel zu sehr, das bringt keinen Fortschritt. Unkalkulierbar, aufsässig, rebellisch, frech, rotzig und undankbar wollen sie alles besser wissen. Jetzt blockieren sie Straßen und Plätze, ziehen die Lebensleistung ihrer Erzeuger in den Dreck und klagen sie an, ihre Zukunft zerstört zu haben:

Ihr habt unsere Kindheit, unsere Träume gestohlen.

Diese minderwertige, fortschrittsunfähige Art des Weiterzeugens kann ad acta gelegt werden. Die Menschheit hat sich transzendiert, in eine neue Spezies verwandelt. Von nun an wird es keine unlösbaren Probleme mehr geben.

Es begab sich aber in jüngsten Tagen, dass von den Mächtigen der Welt der Befehl ausging, dass der ganze Erdkreis sich neu erfinden müsse. Und es waren Genies in ihren Laboren, die von der glanzvollen Zukunft ihrer Gattung überzeugt waren. Und siehe, ein Lichtglanz umleuchtete sie und sie fürchteten sich nicht im Geringsten.

Und sie traten vor die Menschen und sprachen zu ihnen: Fürchtet euch nicht. Siehe, wir verkündigen euch große Freude, die nur jenen Völkern widerfahren wird, die es sich verdient haben. Denn euch ist heute das Wunderkind geboren, nicht in der Krippe liegend, sondern aufgehängt an wirren Drähten und Kabeln.

Und das Kindlein wuchs heran, wurde mit unfassbarer Intelligenz erfüllt, dass die Klügsten unter den Erwachsenen vor Neid bleich wurden. Und alle, die es hörten, erstaunten über seine unfassbaren Antworten.

„Zum ersten Mal hat ein Quantencomputer etwas berechnet, das kein klassischer Computer mehr berechnen kann. Damit wurde gezeigt, dass wir überhaupt ...

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Von vorne LXXVIII

Tagesmail - Mittwoch, den 23. Oktober 2019

Von vorne LXXVIII,

„Dem türkischen Präsidenten ist es gelungen, die YPG aus dem Grenzgebiet zu verbannen. Assad wiederum bekommt weite Teile Nordostsyriens zurück, muss dafür aber mit türkischer Präsenz leben. Große Verliererin ist die YPG. Nach dem Rückzug der USA rief die Kurdenmiliz Assad zu Hilfe. Nun aber hat auch Putin die YPG zugunsten der Türkei fallen lassen.“ (SPIEGEL.de)

Verlierer sind nicht nur Kurden, sondern der gesamte Westen, der bislang unter Führung Amerikas die Welt beherrschte. Die Führung geht nun an den Osten: an Russland. Im Wettbewerb der Systeme hat die Demokratie verloren, die Autokratie der Starken Männer (Strong Men) hat die Spitze der Welt erobert.

In vorsichtiger Distanz unterstützt vom Sonderfall China, das keine Diktatur eines einzelnen Mannes sein will, sondern ein digital überwachtes, geschlossenes System, eine merkwürdige Mischung aus Sozialismus und Kapitalismus, das sich zudem auf konfuzianische Traditionen beruft. Ob diese Elemente langfristig zusammenpassen oder nur unter purer Gewaltanwendung beisammen bleiben, wird sich erweisen, wenn der Westen immer bedeutungsloser, Moskau immer einflussreicher wird.

Werden Moskau und Peking sich die Führung der Welt teilen – oder werden sie gegeneinander antreten, um die endgültige Nummer Eins zu küren?

Ob Trump abgesetzt wird oder nicht: seine Macht stürzt ab. Macht beruht nicht nur auf Waffen, sondern auf Widerspruchslosigkeit. Wer Widersprüchliches will, zersplittert seine Kräfte und führt sie widereinander, anstatt sie konzentriert einem geballten Ziel entgegenzuführen.

Trump will Widersprüchliches. Seine heilsegoistische Kampfparole „Amerika zuerst“ will sich von der Welt abgrenzen, außenpolitischen Ballast abwerfen, sich auf seinen nationalen Reichtum konzentrieren – und gleichzeitig die Führung der Welt ...

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