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Ernst Cassirer – Philosophie der symbolischen Formen

 

 

Ernst Cassirer
Philosophie der symbolischen Formen

II: Das mythische Denken

Der zweite Teil der „Philosophie der symbolischen Formen“ beschäftigt sich mit der philosophischen Analyse der Form des Mythos vom Standpunkt des Systems der geistigen Ausdrucksformen aus. Im Gegensatz zu dem verbreiteten Vorurteil der objektiven Nichtigkeit und somit Irrelevanz für die Philosophie kommt dem Mythos nach Cassirer eine besondere Bedeutung zu, wenn man sich die „Genesis der Grundformen der geistigen Kultur“ vor Augen führt.

Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen
                       Band I – Die Sprache (1923), 300 S.
                       Band II – Das mythische Denken (1924), 311 S.
                       Band III – Phänomenologie der Erkenntnis (1929), 560 S.
                       Index (1931), 92 S.

Ernst Cassirer (1874-1945) war ein deutscher Philosoph. Er forschte und lehrte zunächst in Berlin, ab 1919 als Philosophieprofessor an der Universität Hamburg. 1933 wurde ihm als Juden dort der Lehrstuhl entzogen. Im gleichen Jahr verließ er das nationalsozialistische Deutschland und ging zunächst nach Großbritannien ins Exil, wenig später nach Schweden, wo er 1939 schwedischer Staatsbürger wurde, 1941 schließlich in die USA. In der Emigration war er Gastprofessor in Oxford, anschließend Inhaber eines philosophischen Lehrstuhls in Göteborg und später Professor an der Yale-Universität und an der Columbia-Universität in New York.

Bekannt wurde Cassirer durch sein kulturphilosophisches Hauptwerk, die Philosophie der symbolischen Formen. Daneben verfasste er eine Reihe von erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen und philosophiehistorischen Schriften.