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Donnerstag, 27. Dezember 2012 – Westliches Glück und deutsches Unglück

Hello, Freunde der Gretchenfrage, Goethe hat viel Verhängnis über die Deutschen gebracht mit seinen diplomatischen Bücklingen vor der Religion. Die ganze Pracht der deutschen Sprache benutzt er zur Camouflage, zur Bemäntelung seiner Feigheit. Deutsche können sehr kreativ werden, wenn sie vertuschen, dass sie keine Position beziehen wollen. Der „status confessionis“, der Bekenntnisstand, gilt nur bei […]

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Freitag, 28. Dezember 2012 – Neoliberalismus

Hello, Freunde der Superreichen, wie Hitler Polen angriff, greift Obama die Superreichen an, so denken die Superreichen in Amerika. Reich sein und Wohlstand schaffen, heißt tugendhaft sein. Je reicher, umso tugendhafter. Nur Reiche schaffen Arbeitsplätze, man sollte sie deshalb nicht mit Steuern bestrafen, sondern belohnen. Leute wie Bill Gates sollten für ihre guten Taten vom […]

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Samstag, 29. Dezember 2012 – Die unlösbaren Probleme der Demokratie

Hello, Freunde der Freiheit, Jesselyn Radack war Anwältin im amerikanischen Justizministerium, zuständig für die Einhaltung ethischer Maßstäbe. Als sie ihrem Job nachkam und sich gegen die Verletzung ethischer Standards zur Wehr setzte, wurde sie von der eigenen Regierung verfolgt und bedroht. Sie hatte gegen die Methoden des Staatsapparats protestiert, einen verdächtigen Mann – Charles Lindh, […]

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Sonntag, 30. Dezember 2012 – Natalität

Hello, Freunde der geplagten Reichen, sie arbeiten 24 Stunden am Tag und wollen das Pensum noch erhöhen. In Frankreich seien die Arbeitskosten zu hoch, es gebe kein Wachstum und die Unternehmer werden als Ausbeuter beschimpft. Franzosen, die mehr als eine Million im Jahr verdienen, sollen drei Viertel ihres Einkommens an den Staat abtreten, dies wollte […]

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Montag, 31. Dezember 2012 – Die blutleere Linke

Hello, Freunde der Briten, gibt es Deutsche, auf die man stolz sein kann, sofern man Wert darauf legt, den Fußballnarren etwas entgegenzuhalten? Der britische Historiker und Labour-Abgeordnete Tristram Hunt – die Briten kennen Deutschland besser als die hiesigen Eingeborenen – hätte uns einen bärtigen Mann anzubieten, der uns irgendwie bekannt vorkommt. Er entstammte einer pietistischen […]

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Dienstag, 01. Januar 2013 – Faschistoide Freiheit

Hello, Freunde des eigenen Lebens, die Sterbenden sagen die Wahrheit, sie haben nichts mehr zu befürchten. Der nahende Tod ist der unerbittlichste Kritiker des falschen Lebens. Bronnie Ware ist Palliativpflegerin, begleitet die Sterbenden, hört ihnen zu und hat ein Buch darüber geschrieben: „Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.“ Sie haben nicht das Leben […]

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Mittwoch, 02. Januar 2013 – Komm ins Offene

Hello, Freunde des Offenen, Wohin wollen wir gehen? Kommet ins Offene, Freunde. Ist das Offene ein Ort, eine bestimmte Zeit? Müssen wir reisen, um es zu finden? Welchen Weg wollen wir gehen? Wenn jeder seinen Weg geht, treffen wir uns dann noch einmal? Unterwegs sein ist alles – ist ein Ziel haben Unoffenheit? Sind gemeinsame […]

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Donnerstag, 03. Januar 2013 – Journalismus

Hello, Freunde Augsteins, wo bleibt das Statement des jüdischen Zentralrats? Wie kann BILD-Blome rechtfertigen, mit einem der übelsten Antisemiten der Welt regelmäßig Schabernack zu treiben? Wo bleibt die Stimme von Springer-Chef Döpfner? Warum hat die SZ noch nicht Stellung genommen? Warum Avi Primor seine Meinung noch nicht gesagt? Ist das SWC außer Rand und Band? […]

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Freitag, 04. Januar 2013 – Landnahme

Hello, Freunde Chomskys, der einer der wichtigsten und klarsten Kritiker der USA und bei uns – aus Angst vor Antiamerikanismus – so gut wie unbekannt ist. In einem Interview erklärt er die Mehrheit der US-Intellektuellen für moralisch verkommen, weil sie zu legalisierten Menschenrechtsverletzungen der amerikanischen Regierung schweigen. Oder schlimmer, jene angreifen, die diesen Umstand anprangern, […]

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Samstag, 05. Januar 2013 – Gefühle und Antisemitismus

Hello, Freunde Avnerys, Uri Avnery ist Zionist der ersten Stunde, einer der furchtlosesten Kritiker seines Staates – von deutsch-jüdischen Netanjahu-Apologeten als Selbsthasser verfemt –, der in hohem Alter sein Lebenswerk, eine tüchtige israelische Nation in friedlichen Beziehungen zu ihren arabischen Nachbarn, gefährdet sieht. Dennoch überschreibt er seinen letzten Kommentar mit dem Satz: „Der Frieden zwischen […]